Rosenkäfer in einer Acker-Witwenblume

Wiederansiedlung von Schlüsselarten zur Ökosystemwiederherstellung

Der 3. März ist internationaler "Tag des Artenschutzes"
Rosenkäfer in einer Acker-Witwenblume
Foto: Bernd Kohlhepp
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3. März - Internationaler Tag des Artenschutzes

Weinbergschnecke und Weberknechte an einer Schwarz-Erle am Ufer Weinbergschnecke und Weberknechte an einer Schwarz-Erle am Ufer Foto: Robert Lehmann

Der Tag des Artenschutzes (World Wildlife Day) steht im Jahr 2022 unter dem Thema:

„Wiederansiedlung von Schlüsselarten zur Ökosystemwiederherstellung“ (Recovering key species for ecosystem restoration).

Artenschutz geht uns alle an: der rund um den Globus fortschreitende Verlust an Arten, Habitaten und Ökosystemen bedroht das Leben, auch unseres, da unsere Gesellschaften von Ökosystemleistungen – Nahrung, Energiequellen, Medikamente, Kleidung, etc. – und zugrundeliegender Artenvielfalt abhängen (CITES 2022).

Der Artenschutztag wurde 2013 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen proklamiert, um der Unterzeichnung des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES) am 03.03.1973 und bedrohter wildlebender Tiere und Pflanzen zu gedenken.

Programm zum Gedenk-/Aktionstag siehe https://wildlifeday.org/


UN-Dekade für die Wiederherstellung von Ökosystemen

2021-2030 wurde von der Generalversammlung der Vereinten Nationen (2019) zur UN-Dekade für die Wiederherstellung von Ökosystemen erklärt, die für die Wiederherstellung von degradierten bzw. zerstörten Ökosystemen wirbt, als Mittel zur Bekämpfung der Klimakrise und zur Verbesserung der Ernährungssicherheit, Wasserversorgung und Artenvielfalt (UNEP 2019). Wiederherstellung von degradierten Ökosystemen soll Ökosystemleistungen erhalten und stärken und letztendlich unsere Resilienz gegenüber nachteiliger Auswirkungen des Klimawandel stärken. Maßnahmen umfassen bspw. natürliche Regeneration, Aufforstungen oder klimaangepasste Agroforstsyteme (IKI 2019).