Probenahme von Regenwurmgemeinschaften

Neues Paper zur Abhängigkeit der Bioporen in Böden von Landnutzung und Tiefe

Stolze, K., Barnes, A.D., Eisenhauer, N., Totsche, K. U. (2022). Depth-differentiated, multivariate control of biopore number under different land-use practices. Goderma 418, 115852. doi: 10.1016/j.geoderma.2022.115852
Probenahme von Regenwurmgemeinschaften
Foto: Robert Lehmann

Meldung vom:

Depth-differentiated, multivariate control of biopore number under different land-use practices

Wir freuen uns, unsere neueste Arbeit über die tiefendifferenzierte Analyse der Anzahl an Bioporen in Abhängigkeit von Bodenbiota, Bodeneigenschaften, sowie unterschiedlichen Landnutzungsintensitäten vorzustellen. In dieser Studie konnten wir zeigen, dass unterschiedliche funktionelle Gruppen von Regenwürmern unterschiedliche Einflüsse auf das Bioporensystem entlang des Bodenprofils aufweisen. Des Weiteren wurde deutlich, dass die Landnutzungsintensität insbesondere im Oberboden, alle anderen untersuchten Parameter wie Bodeneigenschaften und -biota überlagerte. Dieser Effekt ließ sich ebenfalls noch im Unterboden (30 und 50 cm Tiefe) feststellen, das verdeutlicht wie sensitiv das System Boden auf anthropogene Eingriffe reagiert. Unsere Ergebnisse demonstrieren die Wichtigkeit von "low-impact"-Praktiken in der Landwirtschaft um Bodenstruktur und Bodenqualität zu erhalten. Zu deren Beurteilung könnte die Anzahl an Bioporen herangezogen werden, da unsere Analysen zeigten, dass auch Bodeneigenschaften wie pH und Wassergehalt stark mit Bioporen im Zusammenhang stehen.

Stolze, K., Barnes, A.D., Eisenhauer, N., Totsche, K. U. (2022). Depth-differentiated, multivariate control of biopore number under different land-use practices. Goderma 418, 115852. doi: 10.1016/j.geoderma.2022.115852